WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg e.G. Trier

Menschen und Häuser im Stadtviertel

Stadtteilentwicklung


quadrat Der Stadtteil Trier-Nord



quadrat Der Stadtteil Trier-Nord gliedert sich in die zwei Stadtbezirke:
Den Stadtbezirk Maximin und den Stadtbezirk Nells Ländchen.

Nells Ländchen umfasst den Bereich zwischen Mosel und Eisenbahntrasse. Im Süden ist der Stadtbezirk begrenzt durch die Straße „Wasserweg“. Im Norden grenzt das Gebiet an den Stadtbezirk Ruwer.

In Trier-Nord finden sich unterschiedliche Nutzungen: Gewerbeflächen, Grün- und Sportflächen (Stadtpark Nells Ländchen, Hauptfriedhof, Moselstadion, ARENA) sowie Wohngebiete, vor allem im Geschosswohnungsbau. Bis in die 1990er Jahre prägten durch französische Militärs genutzte Kasernen und Wohngebäude große Teile des Bezirks Nells Ländchen, der seitdem eine kontinuierliche Wandlung erfahren hat. Im Jahr 2000 wurde ein Teilbereich in das Programm Soziale Stadt aufgenommen: das Quartier zwischen Wasserweg und Verteilerring/Dasbachstraße und zwischen Herzogenbuscher Straße und Metternichstraße. Dieses Gebiet hat eine Fläche von 62,15 ha und umschloss damals im Kern einen ehemaligen „Sozialen Brennpunkt“, dessen geplante umfassende Entwicklung ausschlaggebend für die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm war.

Programmgebiet I und Erweiterungsgebiet
Programmgebiet I und Erweiterungsgebiet (Anlage1 zur Stadtratsvorlage 256/2016)

Im Jahr 2016 wurde das Programmgebiet Soziale Stadt aufgrund dort festgestellter Entwicklungsbedarfe erweitert um ein Gebiet von ca. 23,50 ha in westlicher Richtung. Es umschließt drei unterschiedliche Wohnbereiche sowie mehrere Infrastruktureinrichtungen wie z.B. das Moselstadion, das Nordbad und das Jugendzentrum Exzellenzhaus. (Fortschreibung Integriertes Entwicklungskonzept).

Wohnberechtigte Bevölkerung in der Stadt Trier – Soziale Stadt Trier-Nord
Stand 31.12.2017 Programm-gebiet
Soziale Stadt Trier
Nord I
/
Teil von
Nells Ländchen
% Erweiter-ungs-gebiet
Soziale
Stadt
/
Teil von Maximin
(seit 2016)
% Soziale Stadt
Trier-Nord

Gesamt
% Nells
Ländchen
% Stadt Trier %
Wohnberechtigte Bevölkerung 3.195 1.338 4.533 4.558 109.687
Haushalte 1.614 828 2.442 2.366 61.800
Kinderzahl pro HH (in HH m. Kindern) 1,7 1,5 1,6 1,8 1,6
Alterstruktur
0 bis 14 Jahre 515 16,1 137 10,2 652 14,4 722 15,8 13.050 11,9
15 bis 20 Jahre 273 8,5 64 4,8 337 7,4 370 8,1 7.055 6,4
21 bis 44 Jahre 1.335 41,8 566 42,3 1.901 41,9 1.913 42,0 41.481 37,8
45 bis 64 Jahre 706 22,1 333 24,9 1.039 22,9 999 21,9 28.424 25,9
ab 65 Jahre 366 11,5 238 17,8 604 13,3 554 12,2 19.677 17,9
Ausländische
Bevölkerung
551 17,2 178 13,3 729 16,1 1.221 26,8 14.604 13,3
Deutsche mit
Zuwanderungs-hintergrund
435 13,6 128 9,6 563 12,4 543 11,9 12.533 11,4
Leistungs-empfänger ALG II nach SGB II nicht
erfasst
nicht
erfasst
nicht
erfasst
713 15,6 7.419 6,8
Quelle: Stadtverwaltung Trier, Amt für Stadtentwicklung und Statistik


Trier-Nord, sowohl das Programmgebiet Soziale Stadt als auch der Stadtbezirk „Nells Ländchen“, sind von den Einwohnerzahlen her im Vergleich zur Gesamtstadt „normale Gebiete“. Es fällt jedoch auf, dass die Zahl der jüngeren Menschen im Gebiet um wenige Prozentpunkte höher liegt als im Durchschnitt der Gesamtstadt. Der Unterschied ist jedoch heute bei weitem nicht mehr so hoch wie dies vor ca. 10 Jahren noch der Fall war. Auch die Zahl der ausländischen Bevölkerung und der Menschen mit Zuwanderungshintergrund liegen etwas höher als in der Gesamtstadt. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende im Stadtbezirk – nicht jedoch im Programmgebiet – liegt.

Zahlreiche Kinder- und Jugendeinrichtungen haben in Nells Ländchen ihren Sitz. Die kinderfreundliche Gestaltung von Freiflächen und Wohnumfeld, der Erhalt der sozialen Infrastruktur und der Bau von Spiel- und Bolzplätzen waren in der Vergangenheit Schwerpunkte der Aktivitäten im Rahmen des Programms Soziale Stadt (Abgeschlossene Maßnahmen). Der Stadtteil Trier-Nord ist ein Stadtteil im Umbruch, der sich äußerlich in den letzten 20 Jahren enorm verändert hat und der angestammten Bevölkerung neue Perspektiven bietet.

Foto: Luftaufnahme Stadtteil
Quelle: Porta-Flug, 2014

Foto: Stadtplan


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