WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg e.G. Trier

Menschen und Häuser im Stadtviertel

Stadtteilentwicklung


quadrat Stadtteilspaziergang



1
Der Schwerpunkt der Soziale-Stadt-Aktivitäten findet in Nells Ländchen statt. “Nells Ländchen“ ist einer der beiden nördlichen Stadtbezirke Triers, benannt nach dem „Nells Park“, der innerhalb dieses Stadtbezirkes liegt und eine wichtige Erholungsfunktion für seine BürgerInnen hat. Nells Ländchen hatte Ende 2017 4.558 EinwohnerInnen.

2
Foto: SchuleWir starten unseren Spaziergang auf dem Schulgelände der Ambrosius-Grundschule, die in einem Gebäude an der Thyrsusstraße untergebracht ist. Dieses Gebäude, das bis 2011 neben der Grundschule Ambrosius auch die Theodor-Heuss-Hauptschule beherbergt hatte, wurde 2013 umfassend saniert. Dem Schulhof vorgelagert ist das ebenfalls neugestaltete Übungsgelände der Trierer Jugendverkehrsschule, auf dem die Trierer Grundschüler das Einmaleins des Radfahrens und der STVO erlernen.

3
Foto: BolzplatzIm Jahr 2012 wurde angrenzend an die Schule und das Jugendverkehrsschulgelände der lang ersehnte Bolzplatz für die Kinder und Jugendlichen aus dem Quartier errichtet. Durch eine Neuordnung der Nutzung sowie die finanzielle Förderung durch das Programm Soziale Stadt wurde dies möglich.

4
Foto: StadtteilzentrumIn der Nachbarschaft des Schulgeländes befindet sich das Bürgerhaus Trier-Nord, dessen Räumlichkeiten u.a. durch den Bürgerhaus Trier-Nord e.V. für verschiedene Angebote der Sozial- und Jugendarbeit genutzt werden. Außerdem befinden sich der Hort Ambrosius des Caritasverbandes Trier, die Volkshochschule der Stadt Trier sowie der Verein transcultur e.V. in diesem Gebäude. Das Gebäude wurde im Rahmen des Programms Soziale Stadt Trier-Nord von 2002-2004 komplett saniert und ausgebaut.

5
Foto: Pfarrkirche AmbrosiusWir gehen an der Kirche St. Ambrosius, die an das Stadtteilzentrum grenzt, vorbei in den Wohnbereich Ambrosiusstraße/Am Beutelweg. Die Kirche wurde nach dem 2. Weltkrieg aus einem ehemaligen militärischen Reitstall zur Pfarrkirche umgebaut und steht unter Denkmalschutz.

6
Foto: Am BeutelwegDie schlechten Wohnbedingungen in den ehemaligen preußischen Kasernen in der Straße Am Beutelweg, die 1912 erbaut und nach dem Krieg notdürftig als Wohnungen hergerichtet, aber nie grundsaniert waren, waren der Anlass zur Gründung der WOGEBE.
Heute bilden sie zusammen mit der Neubebauung Ringsiedlung den Kern des Wohngebietes Ambrosius. Ca. 350 Menschen leben heute in diesem Straßengeviert Ambrosiusstraße/Am Beutelweg.

Foto: RingsiedlungIm Innern der sogenannten Ringsiedlung wurde 2005 ein öffentlicher Spielplatz mit Mitteln der Soziale Stadt errichtet. Zeitgleich wurde das gesamte Umfeld, Straße und Grünbereich Am Beutelweg und Ambrosiusstraße neu geordnet, Parkmöglichkeiten angelegt und der Straßenverlauf verkehrsberuhigt gestaltet.

7
Foto: ErinnerungstafelEine Erinnerungstafel am Haus Am Beutelweg 10, die aus Anlass des Sanierungsbeginns der WOGEBE im Jahr 1992 gesetzt wurde, erinnert an das Engagement der ersten Jahre und die mühevolle Aufbauarbeit.

8
Foto: Quartiersmanagement-BüroWir gehen am Büro des Quartiersmanagements vorbei in die Thyrsusstraße. Die großen rückwärtigen Gartenflächen nutzen die Nachbarn der Häuser Am Beutelweg gerne zum gemeinsamen Sitzen und Klönen im Freien.

9
Foto: Gaststätte „Et Bäumchen“Rechts liegt die Gaststätte „Et Bäumchen“ früher als traditionsreiches Lokal „Zum grünen Baum“ bekannt, gegenüber erhebt sich als letztes Relikt aus Kriegszeiten im Quartier ...

Foto: Hochbunker Thyrsusstraße... der ehemalige Hochbunker (1941 erbaut) , in dem jetzt zahlreiche Musikbands aus der ganzen Stadt ihre Proberäume haben. Der Name „Ludger-Kern-Bunker“ erinnert an einen früh verstorbenen Trierer Blues-Musiker. Auch das Bunkergebäude steht unter Denkmalschutz.

10
Foto: Baustelle Thyrsusstraße 34-40Beim Gang durch die Thyrsusstraße fällt der dichte Baumbestand auf, der die Straße wie eine Allee säumt. Zurzeit entsteht auf der Freifläche neben dem Bunker das Neubauprohekt „Wohnen im Quartier“, das 37 barrierefreie Wohnungen sowie eine Seniorentagespflege, einen Pflegedienst und die Geschäftstelle der WOGEBE vorsieht. Geplante Fertigstellung: Herbst 2019.
Wir gehen die Thyrsusstraße in Richtung Nells Park, ...

11
Foto: Nells Park... den wir nach der Überquerung der Franz-Georg-Straße/Parkstraße erreichen. Der Nells Park wurde als großer Stadtpark durch die Trierer Familie von Nell im Jahre 1801 angelegt.

Foto: FamilienfestIm Laufe seiner Geschichte wurde der Park immer weiterentwickelt. So wurde in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts u.a. der Rosengarten angelegt. Heute bemüht sich die „Initiative Renaissance Nells Park“ um eine Wiederbelebung des Parks und führt u.a. gemeinsam mit den sozialen Einrichtungen des Stadtteils alle zwei Jahre im Sommer das Familienfest durch.

12
Foto: Haus in der ParkstraßeVom Nells Park aus führt uns unser Weg durch die Park- und Hochwaldstraße in die „Parkstraßensiedlung“, die in ihrem Aussehen stark von der herkömmlichen Wohnbebauung des sozialen Wohnungsbaues abweicht.
Diese 1947 erbauten kleinen Einfamilienhäuser mit viel grüner Umgebungsfläche sind ein Teil der von der WOGEBE 1995 erworbenen Konversionsbauten, die zuvor vom französischen Militär für ihre Familienangehörigen genutzt wurden.
Seit Anfang 2018 steht diese Siedlung als Ganzes unter Denkmalschutz.

13
Foto: Häuser und SpielplatzZum Konversionsgebiet gehörte auch der Spielplatz Verdistraße, der von der WOGEBE im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu errichtet wurde. Im Frühjahr 2002 wurde er fertiggestellt und den Kindern zur Nutzung übergeben. In 2018 wird der Spielplatz von der Stadt Trier mit einem neuen großen Spielgerät ausgestattet, was die zahlreichen anwohnenden Kinder und ihre Eltern sehr freut.

14
Foto: WOGEBE Verwaltung Röntgenstraße 4Vom Spielplatzaus führt uns unser Weg in die Röntgenstraße. Hier befindet sich (noch) im ehemaligen „Economat“, dem früheren Kaufhaus der Franzosen, im 1. OG die Verwaltung der WOGEBE.

15
Foto: Altenheim Hildegard von BingenEbenfalls in der Röntgenstraße ist im ehemaligen Casino der französischen Streitkräfte das Seniorenheim „Hildegard von Bingen“ untergebracht, das von einer privaten GmbH betrieben wird. Hier befindet sich auch ein kleines Bistro, das nicht nur Heimbewohnern und ihren Gästen, sondern auch allen Stadtteilbewohnern für einen Mittagstisch offensteht.

16
Foto: Schild mit LogosVorbei an der ehemaligen französischen Grundschule in der Karl-Grün-Straße – die jetzt drei Kindereinrichtungen (Baby- und Krabbelstube, Kita Sonnengarten und Integrative Kita Leuchtturm beherbergt) – gehen wir zurück in die Thyrsusstraße, biegen rechts ab und laufen weiter in Richtung Stadtmitte.

17
Foto: Thyrsusstraße 33-37Während auf dem Grundstück neben dem Bunker noch die Großbaustelle für das Projekt „Wohnen im Quartier“ in vollem Betrieb ist, sind zwei weitere bereits fertiggestellte Wohnbauprojekte der WOGEBE von weitem zu sehen: auf der rechten Straßenseite das nachbarschaftliche Wohnprojekt Thyrsusstraße 22-24 und auf der Straßenseite gegenüber der renovierte markante Altbau mit den Wohnungen für Studierende. Das blaue Farbband setzt hier einen bewussten Farbakzent.

18
Stichweg zum BuergerhausVor dem Studierendenwohnhaus Thyrusstraße 27-31 biegen wir links in einen kleinen Stichweg ein, der zur Schule führt und zurzeit ebenfalls eine Baustelle ist: er ist Teil der umfassenden Umfelderneuerungen rund um das Bürgerhaus Trier-Nord und die Ambrosius-Grundschule, die kurz vor ihrer Fertigstellung sind und damit die großen Veränderungen im Rahmen des Programms Soziale Stadt Trier-Nord für das Quartier Am Beutelweg/Ambrosius abschließen.

19
ExzellenzhausWir gehen von der Schule in Richtung Herzogenbuscher/ Paulinstraße und laufen im Erweiterungsgebiet Soziale Stadt (seit 2016) die Zeughausstraße runter zum Moselufer/ Zurmaiener Straße. Direkt an der Mosel und in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander liegen das Trierer Nordbad und das Exzellenzhaus Trier. Das Exzellenzhaus, seit über 40 Jahren für die Jugend der Stadt wichtige soziokulturelle Einrichtung und auch im Sozialbereich für den Stadtteil ein wichtiger Akteur, wird zurzeit mit Hilfe von Soziale-Stadt-Mitteln in Bezug auf Brandschutz und Barrierefreiheit saniert.

20
Spielplatz Zurmaiener StraßeAuf dem Spielplatz an der Mosel nahe der Wohnsiedlung Zurmaiener Straße endet unser Spaziergang durch den Stadtteil Trier-Nord/Programmgebiet Soziale Stadt.




Impressum | Datenschutz