WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg e.G. Trier

Menschen und Häuser im Stadtviertel

Stadtteilentwicklung


quadrat Stadtteilspaziergang



1
Foto: Stadtplan “Nells Ländchen“ ist einer der beiden nördlichen Stadtbezirke Triers, benannt nach dem „Nells Park“, der innerhalb dieses Stadtbezirkes liegt und eine wichtige Erholungsfunktion für seine BürgerInnen hat. Nells Ländchen hatte Ende 2009 ca. 4.450 EinwohnerInnen.

2
Foto: JugendverkehrsschuleWir starten unseren Spaziergang auf dem Schulgelände der Ambrosius-Grundschule, die in einem Gebäude an der Thyrsusstraße untergebracht ist und eine der ersten Ganztagsschulen in Trier ist. Zurzeit wird das Schulgebäude saniert, die Schule ist für die Sanierungsphase im 2. und 3.OG des Stadtteilzentrums Franz-Georg-Straße 36 untergebracht. Dem Schulhof vorgelagert ist das Übungsgelände der Trierer Jugendverkehrsschule, auf dem die Trierer Grundschüler das Einmaleins des Radfahrens und der STVO erlernen.

3
Foto: StadtteilzentrumIn der Nachbarschaft des Schulgeländes befindet sich das Stadtteilzentrum Trier-Nord, das vom Bürgerhaus Trier-Nord für soziale Angebote genutzt wird. Daneben befinden sich weitere Räume der Grund- und der Jugendverkehrsschule, von Transcultur e.V. sowie der Hort Ambrosius des Caritasverbandes in diesem Gebäude. Das Gebäude wurde im Rahmen des Programms Soziale Stadt Trier-Nord von 2002-2004 komplett saniert und ausgebaut.

4
Foto: Pfarrkirche AmbrosiusWir gehen an der Pfarrkirche St. Ambrosius, die an das Stadtteilzentrum grenzt, vorbei in den Wohnbereich Ambrosiusstraße/Am Beutelweg. Die Kirche St. Ambrosius wurde nach dem 2. Weltkrieg aus einem ehemaligen militärischen Reitstall zur Pfarrkirche umgebaut und steht unter Denkmalschutz.

5
Foto: Am BeutelwegDie ehemaligen preußischen Kasernen in diesem Bereich, die in schlechtem baulichen Zustand waren und nie grundsaniert worden waren, waren 1991 der Anlass zur Gründung der WOGEBE.
Heute bilden sie zusammen mit der Neubebauung Ringsiedlung den Kern des Wohngebietes Ambrosius. Sie zeichnen sich durch einen qualitativ guten Wohnstandard aus. Ca. 450 Menschen leben heute in diesem Straßengeviert Ambrosiusstraße/Am Beutelweg.

Foto: Ringsiedlung
6
Foto: ErinnerungstafelEine Erinnerungstafel am Haus Am Beutelweg 10, die aus Anlass des Sanierungsbeginns der WOGEBE im Jahr 1992 gesetzt wurde, erinnert an das Engagement der ersten Jahre und die mühevolle Aufbauarbeit.

7
Foto: Quartiersmanagement-BüroWir gehen am Büro des Quartiersmanagements vorbei in die Thyrsusstraße. Auf den rückwärtigen Gartenflächen haben die Nachbarn der Häuser Am Beutelweg in Gartenaktionen ihr Wohnumfeld gemeinsam gestaltet und Wege, Sitzplätze und kleine Gärten angelegt.

8
Foto: Gaststätte Grüner BaumRechts liegt die traditionsreiche Gaststätte „Zum grünen Baum“, gegenüber erhebt sich als letztes Relikt aus Kriegszeiten im Quartier...
Foto: Hochbunker Thyrsusstraße ... der ehemalige Hochbunker (1941 erbaut) , in dem jetzt zahlreiche Musikbands aus der ganzen Stadt ihre Proberäume haben. Der Name „Ludger-Kern-Bunker“ erinnert an einen früh verstorbenen Trierer Blues-Musiker. Ein großer Teil der Schutzräume des Bunkers liegt übrigens unter der Erde. Auch das Bunkergebäude steht unter Denkmalschutz.

9
Foto: Thyrsusstraße 63-79Beim Gang durch die Thyrsusstraße fällt der dichte Baumbestand auf, der die Straße wie eine Allee säumt. Die Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft des Hochbunkers wurden Anfang 2004 abgebrochen. Zu schlecht war die Bausubstanz, um ein menschenwürdiges Leben darin zu ermöglichen. Zurzeit wird die Neubebauung durch die WOGEBE geplant. An dieser Stelle sollen Wohnungen für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt sowie Infrastruktureinrichtungen entstehen. Neues W*ohnen in der Thyrsusstraße. Wir gehen weiter in Richtung Nells Park: die Häuser auf der rechten Straßenseite befinden sich ebenfalls im Besitz der WOGEBE. Sie wurden 2004/2005 komplett saniert.

10
Foto: Park: Rautenstrauch-PavillonNach der Überquerung der Franz-Georg-Straße/Parkstraße gelangen wir in den Nells Park, der als großer Stadtpark durch die Trierer Familie von Nell im Jahre 1801 angelegt wurde.

Foto: FamilienfestIm Laufe seiner Geschichte wurde der Park immer weiterentwickelt. So wurde in den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts u.a. der Rosengarten angelegt. Heute bemüht sich die „Initiative Renaissance Nells Park“ um eine Wiederbelebung des Parks und führt u.a. gemeinsam mit den sozialen Einrichtungen des Stadtteils dort das jährliche Familienfest Ende August durch.

11
Foto: Haus in der ParkstraßeVom Nells Park aus führt uns unser Weg durch die Park- und Hochwaldstraße in die „Parkstraßensiedlung“, die in ihrem Aussehen stark von der herkömmlichen Wohnbebauung des sozialen Wohnungsbaues abweicht.

12
Foto: RöntgenstraßeDiese 1947 erbauten kleinen Einfamilienhäuser mit viel grüner Umgebungsfläche sind ein Teil der von der WOGEBE 1995 erworbenen Konversionsbauten, die zuvor vom französischen Militär für ihre Familienangehörigen genutzt wurden. Mehrfamilienhäuser in der Hochwald-, Röntgenstraße, auch nach dem Krieg für die französischen Militärangehörigen erbaut, ergänzen das Wohnungsangebot der WOGEBE in diesem Bereich.

13
Foto: Verdi-Spielplatz/SchiffVon der Hochwaldstraße biegen wir in die Rembrandt- und Verdistraße ein, wo ebenfalls Konversionswohnungen im Jahr 2000 von der WOGEBE erworben und saniert wurden.

14
Foto: Häuser und SpielplatzZum Konversionsgebiet gehört auch der Spielplatz Verdistraße, der von der WOGEBE im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu errichtet wurde. Im Frühjahr 2002 wurde er den Kindern zur Nutzung übergeben.

15
Foto: WOGEBE Verwaltung Röntgenstraße 4Vom Spielplatzaus führt uns unser Weg in die Röntgenstraße. Hier befindet sich im ehemaligen „Economat“, dem früheren Kaufhaus der Franzosen, im 1.OG die Verwaltung der WOGEBE.

16
Foto: Altenheim Hildegard von BingenEbenfalls in der Röntgenstraße ist im ehemaligen Casino der französischen Streitkräfte das Altersheim „Hildegard von Bingen“ untergebracht, das von einer privaten GmbH betrieben wird.

17
Foto: Schild mit LogosVorbei an der ehemaligen französischen Grundschule in der Karl-Grün-Straße – die jetzt drei Kindereinrichtungen (Baby- und Krabbelstube, Kita Sonnengarten und Integrative Kita Leuchtturm beherbergt) – gehen wir zurück in die Thyrsusstraße und laufen weiter in Richtung Stadtmitte.

18
Foto: Thyrsusstraße 33-37Kurz vor der KFZ-Zulassungsstelle biegen wir links in einen kleinen Stichweg ein, der uns zurück zu unserem Ausgangpunkt, dem Schulgelände, bringt. Dabei kommen wir an einem weiteren Wohnhaus der WOGEBE vorbei, dem Objekt Thyrsusstraße 33-37, in der vor allem auch kleinere Wohneinheiten - z.T. auch barrierefrei und damit rollstuhlgerecht - entstanden sind.

19
Foto: BrunnenAm Brunnen vor der Schule beenden wir unseren Rundgang.




Impressum | Datenschutz